Jetzt geht es weiter mit dem 2. Kapitel.
Ich hoffe ihr lasst dieses Mal einen Kommentar da, wie euch mein blog bzw. die Übersetzung gefällt.
Wie immer ein riesiges dankeschön an meine beta debbie, die sich auch immer um diesen Blog kümmert.
So jetzt viel Spaß beim Lesen und vergesst nicht ein Kommentar dazulassen;)
2. Kapitel
-Ankunft-
Am nächsten Tag wachte ich viel zu früh auf. Er war gerade erst sechs Uhr. Ich wusste, Em und Jazz würden erst zur Abendbrotzeit ankommen, also hatte ich den ganzen Tag Zeit um mich vorzubereiten. Ich zog mich an und ging nach unten, um Frühstück zu machen.
Als ich zur Küche ging, war ich geschockt, Charlie sitzend, angezogen und Müsli essend vorzufinden. Er hatte sich noch nie selbst Frühstück gemacht.
Außerdem trank er seinen Kaffee und las dabei seine Zeitung. Ich ging zur Spüle und nahm mir ein Glas Wasser. Missmutig drehte er sich zu mir um.
„Du wirst jetzt auf der Stelle zum Lebensmittelgeschäft gehen und alle Sachen holen, die sie haben wollen. Du bist dafür verantwortlich, alle Zutaten, die Em wollte, zu kaufen. Wenn du zu Hause bist, wirst du das gesamte Haus säubern, bis es fleckenlos rein ist und es keinerlei Hinweise mehr auf unseren kleinen Aktivitäten gibt. Hab ich mich klar ausgedrückt?“, fragte er.
„Ja, Sir“, sagte ich.
„Und du wirst mich Dad nennen, solange sie hier sind“, sagte er. Ich nickte. Ich ging in mein Zimmer und nahm mir mein Portemonnaie mit ein bisschen Geld drin. Ich wusste, Charlie würden mir nie welches geben. Ich ging nach draußen zu meinem uralten Truck und fuhr zum Geschäft. Leute glotzten mich wegen meiner lila Blutergüsse auf meinem Gesicht an, aber keiner stellte irgendwelche Fragen.
Ich hatte versucht sie abzudecken, aber sie waren bereits zu dunkel. Ich würde Em und Jazz erzählen, das ich gefallen sei. Es war nur logisch, da ich die ungeschicklichste Person der Welt bin.
Ich bekam alle Lieblingsessen der Jungs und die notwenigen Zutaten. Insgesamt kostete mich der Einkauf über 100 $, aber das waren sie mir wert. Ich hoffte, Charlie würde es unterlassen, mich vor ihnen zuschlagen. Das wäre entwürdigend. Ich bezahlte das Essen und verließ das Geschäft.
Jetzt war es fast sieben und ich wusste ich musste möglichst schnell nach Hause kommen. Ich hatte eine Menge zum Sauber machen. Ich fuhr nach Hause und stellte fest, dass Charlie ausgegangen war und gegen 3 Uhr wiederkommen würde, eine Stunde bevor die Jungs kommen. Ich sortierte alle Lebensmittel ein und fing an.
Als erstes säuberte ich die Küche und das Badezimmer der Jungs. Sie sahen nicht so schlimm aus. Bloß ein bisschen Geschirr und den Boden schnell gekehrt. Das Wohnzimmer war eine ganz andere Geschichte. Das alleine hat schon 2 Stunden gedauert.
Dort war überall Bier, Essen und lauter Schmutz und nicht die kaputten Möbel zu erwähnen, die entfernt werden mussten. Beinahe hyperventalierte ich, als ich einen kleinen Fleck getrocknetes Blut aufwischen musste.
Danach musste ich aufhören und meinen Atem anhalten. In diesem Augenblick konnte ich nur wirklich keine Panikattacke gebrauchen. Als ich mich wieder beruhigt hatte, beendete ich das Putzen und ging nach oben. Mein Zimmer war ein einziges Desaster, also räume ich es so gut wie es ging auf, ohne weiter auf das Blut zu achten. Wie immer hörte ich dabei auf zu atmen.
Dann ging ich zu Charlies Raum und räumte dort ein wenig auf, ohne zu viel anzufassen. Anschließend stopfte ich eine Ladung dreckiger Wäsche in die Waschmachine, um sicher zu stellen, das er genug saubere Kleidung hatte. Ich war mir nicht so sicher wie lange sie schon raumlagen, aber ein paar Tage mindestens.
Als Charlies Raum akzeptable aussah ging ich weiter zu Emmetts und Jaspers Raum. Ich guckte kurz rein und stellte fest, dass es sauber und ordentlich wie zuvor war. Ich kehrte den Boden, er war etwas staubig und zum Schluss ging ich zu meinem Badezimmer. Ich wusste, dort müsste ich sorgfältig sauber machen.
Dort war Blut an verschiedenen Plätzen, die ich säubern musste. Ich wusste, dass ich mein Bad mit den Freundinnen von meinen Brüdern teilen müsste und im Allgemeinen hatten Leute so eine Angewohnheit dort herumzuschnüffeln. Ich säuberte es sorgfältig, drehte jedes Mal den Kopf weg, wenn ich das Blut kam.
Die Toilette war geschrubbt, der Boden gekehrt, das Waschbecken sauber sowie die Regale und Schubladen. Es war großartig sauber und ordentlich. Als ich mit allem fertig war, war es beinahe drei. Schnell kümmerte ich mich um die Waschmachine und wechselte meine durchgeschwitzte Arbeitskleidung.
Ich zog mich hübsch an. Etwas mit langen Ärmeln um meine Blutergüsse zu verstecken. Ich entschied mich für schwarze Jeans. Ich achtete darauf, angemessen auszusehen, bevor ich nach unten ging. Charlie beobachtete mich genau.
Ich wusste, er guckte ob irgendwelchen Flecken oder Zeichen sichtbar sind. Meine Wange war etwas rot. Ich begann Emmetts geschätzte Stroganoff zu zubereiten. Ich war gerade dabei es über die Fettucci zu gießen, als die Tür aufging.
„Ich bin zu Hause“, hörte ich die Stimme meines Bruders rufen. Mein Gesicht verzog sich zu meinem breiten Grinsen. Emmett, der Gigant der er ist, ließ seine Tasche fallen, rannte zu mir und zog mich in eine enge, schmerzhafte Umarmung. Trotz des Schmerzes erwiderte ich die Umarmung glücklich. Im Gegensatz zu ihm war ich winzig.
Ich hatte ihn vermisst. Emmett war sehr groß, 1.95m, mit den gleichen dunklen, gelockten Haaren und schokoladen farbige Augen wie ich. Wir alle drei waren blass, aber Emm hatte ein bisschen mehr Farbe. Ich war ein 1.65 m groß und wog 45kg, dagegen wog er zuletzt 90kg. Außerdem hatte er ziemliche Muskeln. Er lächelte als er den Duft roch. Liebevoll küsste er mein Haar.
Plötzlich bemerkte ich meinen anderen Bruder und drei weitere Personen, die in der Tür standen und lächelten. Jasper stand vorne. Es war schwierig zu glauben, dass die Zwillingsbrüder waren. Sie sahen sich nicht ähnlich. Sie hatten nur die gleichen Augen. Er war 1.85 m groß, muskulös, wirkte aber auch gleichzeitig schlaksig. Er hatte das blonde Haar von meiner mütterlichen Familie geerbt, obwohl meine Mutter brünettes Haar hatte.
Er hatte genau die gleichen braunen, tiefgründigen Augen wie Emmett und ich. Jasper schaute kurz auf meine Wange, schlagartig verschwand sein Lächeln und er schaute mich sehr besorgt an. Er lief zu mir rüber und umarmte mich.
Emmett hatte bis jetzt noch nicht meinen Bluterguss wahrgenommen.
„Was ist passiert?“, fragte er. Emmett schaute schnell zu mir, um den Schaden zu entdecken. Charlie schoss mir einen tödlichen Blick entgegen.
„Ich bin gefallen“, sagte ich kleinlaut. Jasper runzelte die Stirn und küsste meinen Bluterguss.
„Du solltest vorsichtiger sein“, schimpfte er leise. Ich kicherte und umarmte ihn. Er erwiderte die Umarmung und ich versuchte nicht zusammen zu zucken. Der Schmerz war unvorstellbar.
„Wir sollten dich den anderen vorstellen“, schrie Emmett glücklich. Ich nickte und er führte mich zu dem Ort, an dem die anderen alle leise warteten.
Dort standen 2 Frauen, eine kleine elfenhafte mit kurzen, schwarzen Haaren und tiefen, blauen Augen. Sie schaute so, als wenn sie vor Aufregung gleich platzen würde. Sie quietschte laut und schleuderte sich mir entgegen. Ich konnte es nicht unterdrücken zusammen zu zucken, als sie hart gegen mich fiel und mich fest umarmte.
Ich bemerkte das Quietschen vom gestrigen Telefonat. Ich umarmte sie behutsam als sie sprang. Jasper kicherte und holte sie von mir runter. Ich war dankbar.
„Also, das ist meine Freundinn Alice“, sagte er glücklich. Ich lächelte Jasper an. Es war seltsam den ruhigen Jasper mit so einem Energiebündel zusammen zu sehen, aber irgendwie war es richtig. Emmett ergriff die Hüfte einer großen, wunderschönen blonden Frau. Sie war sehr schön, mit langen blonden Haaren und außergewöhnlichen violetten Augen. Ich lächelte schüchtern und sie umarmte mich behutsam.
„Ich bin Rosalie Hale“, flüsterte sie. Emmett schaute stolz.
„Sie ist meine Freundinn“, sagte er glücklich. Er schaute wie ein kleines Kind.
Rosalie lachte.
„Nenn mich Rose“, sagte sie, bevor sie die letzte Person durchließ. Emmett zog den armen Jungen heraus und mir stockte der Atem.
Er war das hübscheste Ding, was ich je gesehen hatte.
Er war groß, ungefähr so wie Jasper, mit verwunschelten bronzenen Haaren und lebhaften grünen Augen. Er setzte ein schiefes Lächeln auf, als er mir sanft die Hand schüttelte. Es war schwierig zu glauben, dass er Alice Zwillingsbruder sein sollte.
„Hallo, ich bin Edward“, sagte er. Ich nickte wortlos, woraufhin er mich mit einem breiteren Lächeln anlächelte. Jasper und Emmet umarmten Charlie, der die Frauen mit einem lustvollen Blick anstarrte. Ich stöhnte bei dem Gedanken daran, was er alles zu ihnen sagen könnte. Alice sprang als erstes zu ihm und umarmte ihn.
Jasper lächelte verliebt. Rose schüttelte bloß seine Hand, schaute argwöhnisch wegen Charlies Gestarre. Alle hatten sich um den kleinen Tisch gesetzt, als ich Emmetts Lieblingsessen servierte. Seine Augen weiteten sich und er leckte sich genüsslich die Lippen. Ich stellte das ganze Essen auf den Tisch und gab ein paar Teller herum.
Emmett schnappte sich als ersten die Stroganoff und füllte sich eine große Portion auf seinen Teller auf. Ich verdrehte meine Augen und nahm ihm den Servierlöffel aus seinen Händen. Er schaute schockiert.
„Was habe ich gemacht?“, fragte er verwirrt. Ich stöhnte schmerzlich.
„Emmett, weißt du nicht, dass du zuerst deiner Freundinn auffüllen musst?“, fragte ich. Er gähnte mich an und nahm sich den Löffel. Er füllte Rose ein Portion auf und sie lächelte süffisant.
„Tschuldigung Rose“, sagte er. Sie küsste seine Wange. Danach gab er Jasper den Löffel. Ich musste ihn nicht daran erinnern Alice aufzufüllen und sie schaute ihn erwartungsvoll an. Er füllte ihr ein Portion auf ihren Teller, zusammen mit ein bisschen Salat.
Emmett folgte seinem Beispiel schnell. Rose fand das alles sehr lustig. Edward füllte sich selbst etwas auf, genau wie Charlie. Ich war nicht hungrig, wusste dass ich krank werden würde, wenn ich jetzt etwas essen würde.
„Ist du nichts Bella?“, fragte Emmett und schaute mich dabei an. Ich schüttelte meinen Kopf.
„Nein, ich bin nicht hungrig“, sagte ich. Er schaute mich besorgt an. Ich wusste, er war jetzt argwöhnisch.
„Bist du dir sicher?“, fragte er sanft. Jeder guckte mich jetzt an. Ich nicke und entschuldigte mich bei ihnen. Ich verriegelte mein Badezimmer und ließ den Tränen freien Lauf. Ich versuchte mich zu beruhigen und sah mir meine neuste Verletzung an.
Ich entdeckte, dass ich neue große, entzündete Striemen auf meinen Bauch und Rücken hatte und Abdrücke, wo er mich mit seiner Hand geschlagen hatte, auf den Hüften. Ich hatte willkürlich bekleckste violette und blaue Flecken, wo er mich willkürlich geschlagen hatte und meine Beine waren komplett mit den Flecken von Gürtelschlägen überzogen.
Dort war auch ein wenig Blut, was ich schnell weg machte. Alles pochte vor Schmerz von der nächtlichen Vergewaltigung. Ich wollte, dass es aufhörte. Ich hörte eine laute Stimme sich entschuldigen.
„Entschuldigt mich. Ich werde mal nachschauen, ob sie ok ist. Seitdem Unfall ist sie etwas durcheinander“, sagte er. Ich hörte Stille und weinte wieder. Natürlich schob er alles auf den Tod unserer Mom. Das hatte überhaupt nichts mit meiner Appetitlosigkeit zu tun. Vielleicht, wenn er mich nicht jede Nacht schlagen und sich in mich zwängen würde, wäre ich ok. Ich hörte ihn ärgerlich die Treppe hoch stampfen und er schlug gegen meine Badezimmertür. Ich öffnete sie und er spottete.
„Genug jetzt, es sind schon alle argwöhnisch“, knurrte er. Ich wimmerte als er mir in den Bauch schlug. Ich stöhnte.
„Sei still“, knurrte er. „Wenn sie es heraus finden, wirst du dir wünschen niemals geboren worden zu sein“, sagte er. Ich nickte und versuchte meine Tränen zurück zu halten.
Ich schaute in den Spiegel und begutachtete mich. Ich bemerkte, dass ich blasser als normal aussah und ich hatte dunkle Ringe unter meinen Augen.
Ich war extrem dünn, was mich krank aussehen ließ. Emm und Jazz würden es sicherlich bemerken, wenn sie es nicht schon getan hatten. Ich achtete darauf, alle Anzeichen für meine Tränen zu entfernen, bevor ich wieder nach unten ging. Charlie unterhielt sich freundlich mit Emmett über etwas völlig belangloses. Alice, Rose und Edward waren auch sehr tief in ein Gespräch vertieft. Der einzige, der sich mit keinem unterhielt, war Jasper. Er beobachtete mich genau von seinem Platz aus.
Er entschuldigte sich und gab mir mit einer Geste zu verstehen, dass er auf mich im Wohnzimmer warten würde. Charlie schaute uns mit einem besorgten Blick an, als wir gingen. Als wir beide alleine waren, zog er mich wortlos in eine Umarmung und ich lehnte mich an ihn.
Er war vielmehr ein Vater für mich als Charlie es jemals sein würde.
„Oh, Liebling. Sei bitte nicht traurig“, sagte er. Ich fühlte erneut eine Träne fließen. Wie konnte ich es nicht sein? Jasper wusste nicht, dass Mom genau hier getötet wurde. Er wusste nicht, dass ich mit ihrem brutalen Mörder zusammen lebte.
Er wusste nicht, was Charlie mir täglich antat und ich konnte es ihm auch nicht sagen. Ich würde bestimmt sehr traurig sein. Er umarmte mich fest, was einen neuen Schmerz aufflammen ließ. Ich befreite mich aus seiner Umarmung, zischte vor Schmerz.
Er schaute besorgt.
„Bist du ok?“, fragte er. Ich nickte.
„Ich fühle mich sehr hart“, sagte ich. Er schaute wütend.
„Lass mich mal sehen“, sagte er. Meine Augen weiteten sich und ich schüttelte mein Kopf. Jasper studierte Medizin und würde sicherlich niemals die Anzeichen einer Misshandlung übersehen.
„Es ist alle gut“, sagte ich. Er schaute mich verärgert an.
„Bella, vielleicht hast du dir etwas extrem doll verletzt. Lass es mich ansehen, bitte. Ich werde auch nichts machen. Ich will es mir nur anschauen“, sagte er.
Er ging immer weiter auf mich zu und ich wich zurück.
Er schaute etwas ängstlich.
„Nein“, erwiderte ich. Niemand redete in diesem Moment in der Küche.
„Bella, mache es nicht so kompliziert“, sagte er und kam dabei wieder näher auf mich zu. Bevor er meine Blutergüsse sehen konnte, drehte ich mich erschrocken um und rannte die Treppen nach oben. Ich hörte wie er nach mir rief, genauso wie Charlie und Emmett.
Ich rannte in mein Zimmer, knallte die Tür zu und schloss sie ab. Ich hörte besorgte Fußschritte vor der Tür und irgendjemand klopfte an meine Tür.
„Bella, öffne bitte dir Tür“, hörte ich Jasper sagen. Ich ignorierte ihn, ließ mich an der Wand hinunterrutschen und kugelte mich zu einem Ball zusammen.
„Bella, es tut mir leid“, sagte er. Ich konnte sagen, dass er aufgebracht über meine Ablehnung war.
„Bellsy, öffne sofort die Tür“, sagte Emmett. Er klang panisch.
Langsam stand ich auf und öffnete die Tür. Sie schwang auf und Emmett stürmte rein. Er zog mich in eine Umarmung. Ich wimmerte und er ließ es sein.
„Bitte las es ihn sich anschauen“, plädierte er. Meine Augen wurden groß.
Meine Brüder waren zu dickköpfig, Wieder schüttelte ich meinen Kopf und mein Vater betrat das Zimmer.
„Was geht hier vor?“, fragte er. Er schaute mich an.
„Jasper will sich Bella kurz anschauen. Sie hat sich verletzt, aber sie ist so dickköpfig“, erklärte Emmett. Charlie schaute besorgt.
„Sie ist in Ordnung. Ich hatte sie schon ins Krankenhaus gebracht“, sagte er. LÜGNER. Emmett schaute noch besorgter.
„Ich bin in Ordnung Em“, sagte ich. Er nickte.
„Wenn du dir sicher bist“, sagte er. Ich nickte. Dann kamen Rose, Alice und Edward in mein Zimmer.
Sie alle beobachteten uns genau. Ich wusste, sie alle dachten, dass ich traurig wäre wegen Mom. Ich brummte verärgert.
„Wo schläft wer?“, fragte Em. Darüber hatte ich noch gar nicht nachgedacht.
„Also“, begann Dad. „Ich hatte mir das so überlegt: Ich schlafe auf der Coutch und Emmett und Rose können meinen Raum nehmen. Bella kann ins Jungszimmer gehen, damit Jasper und Alice in ihrem Zimmer schlafen können. Edward kann dann im anderen Bett im Jungszimmer schlafen“, sagte er. Jeder nickte. Ich schaute ängstlich zu Edward rüber.
Mit ihm ein Raum zu teilen wäre etwas befremdlich. Jeder ging nach unten um seine Taschen zu holen. Alice hielt mich auf den Weg nach unten auf.
„Ist das ok für dich? Ich meine, ich will dich nicht aus deinen eigenen Raum rausschmeißen..“, sagte sie. Sie dachte wirklich, ich wäre deshalb traurig.
Ich lächelte und umarmte sie.
„Es ist ok“, sagte ich. Sie lächelte.
„Wir kommen gut miteinander aus. Wie alt bist du?“, fragte sie.
„Fast 17“, sagte ich. „Du?“
„17“, sagte sie stolz. Ich lächelte. „Rose auch. Wir sind noch in der High school, ohne die Jungs. Aber Edward ist da.“
„Cool“, sagte ich. Sie umarmte mich erneut und wir gingen nach unten, um den anderen mit den Taschen zu helfen. Ich half ihr und Rose ihre Dinge in die verschiedenen Räume zu bringen. Rose umarmte mich schnell, bevor sie und Em in ihr Zimmer gingen.
Sie schaute mich traurig an, als sie das Zimmer betrat. Ließ die Tür offen.
Jasper kam rüber und umarmte mich traurig.
„Es tut mir leid, dass ich dich durcheinander gebracht habe“, sagte er. Ich seufzte.
„Es ist ok. Ich liebe dich Jazz“, erwiderte ich. Er küsste mich auf die Stirn und sah mir in die Augen.
„Ich liebe dich auch. Du bist dir wirklich sicher, dass alles ok ist?“, fragte er mich.
Ich schaute weg und nickte. Ich fühlte mich schrecklich ihn anzulügen. Er schaute mich als wenn er mir nicht glauben würde, bevor er in mein Zimmer ging, wo Alice bereits auf ihn wartete. Ich bemerkte, dass er ebenfalls die Tür offen ließ.
Ich war bereits in meinem Schlafanzug, also ging ich zu Emms altem Zimmer.
Edward trug ein paar Boxershorts und ein Muskelshirt. Er lächelte mich an und hatte sein IPod an. Ich legte mich in Jaspers altes Bett genießte die Ruhe und Sicherheit, die es ausstrahlte. Jasper brachte mich immer hier hin, wenn ich einen Albtraum hatte. Ich kugelte mich unter der Bettdecke zusammen, aber ich war nicht müde.
Ich wartete Stunden auf den Schlaf, bis ich irgendwann entschied wieder aufzustehen. Ich schnarche sanft, seine Kopfhörer immer noch drinnen. Ich ging leise zum anderen Ende des Zimmers und öffnete die Tür. Ich stellte fest, dass alle anderen ebenfalls schliefen.
Ich entschied mich dafür, nach unten zu gehen und ein Glas Wasser zu trinken. Ich musste irgendetwas in den Margen haben, sonst würde ich morgen ohnmächtig werden.
Ich trank ein paar Gläser, bevor ich nicht mehr durstig war.
Ich setzte mich an den Tisch und hielt mein Kopf zwischen meinen Händen.
Ich war erschöpft, aber ich konnte nicht schlafen.
Ich konnte Schritte hinter mir hören, irgendjemand war also auch wach.
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echt eine hammergeschichte. versteh ich echt nicht, wie väter ihren töchtern sowas antun können. bin echt gespannt (darf man das so schreiben?) wie die geschichte weitergeht. Die übersetzung ist super.
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